Benutzerspezifische Werkzeuge

Die Ziele

Was erreicht werden soll.

200 Kinder sollen mit dem Projekt einen eigenen kreativen Zugang zum Instrument Orgel bekommen. „Organum“ wird hier als Werkzeug zur Klangerzeugung definiert. Die Kinder werden die Funktionsweise einer Orgel durch forschendes Experimentieren erlernen und Impulse zum Komponieren eigener Musik bekommen. Spannende Momente im Zusammenhang mit dem Projekt und mit der „Ikone“ Orgel legen den Grundstein für eine spätere Offenheit und einen Zugang zu dieser Jahrhunderte alten Kultur. Diese Kultur kommt mit dem Projekt in die Schule, in den Alltag der Kinder und tritt aus der befremdlichen und ungewohnten Umgebung der Kirche heraus.

Die Kinder sollen am Ende des Projektes z.B. sagen können:

  • „Ich weiß was eine Orgel ist.“
  • „Ich weiß, wie eine Orgel funktioniert.“
  • „Ich habe eine Orgel gebaut.“
  • „Ich höre gern / nicht so gern einer Orgel zu.“
  • „Ich kann Musik für eine Orgel erfinden.“
  • ... 

Zunächst nehmen die Lehrer und Lehrerinnen an einem Workshop teil, der ihnen Ansatzpunkte zur Anleitung eigener kreativer Arbeit der Kinder liefert. Dabei wird individuell auch auf Prägungen und Vorkenntnisse der Lehrkräfte eingegangen, ebenso wie auf organisatorische und räumliche Gegebenheiten in den Schulen. Für die Besuche in den Schulen werden Handwerker, Orgelbauer und Musiker zur Verfügung gestellt. Ebenso werden Exkursionen, Werkstattbesuche und Führungen organisiert.

Sodann soll der Prozess des Bauens der Orgel und später auch die Erfindung von Musik für dieses Instrument von professionellen Musiker begleitet werden. Es wird ein Zwischentreffen einiger Gruppen anlässlich des Kindermusikfestes geben. Abschließend wird der Komponist Bernhard König aus Köln die Klassen besuchen, um die Arbeiten kennen zu lernen und ein Konzept für eine die Instrumente und Musikstücke zusammenfassende Dramaturgie zu erarbeiten. Er wird auch das Abschlusskonzert moderieren.

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